Beschwerden besser verstehen
Kopfschmerzen und Schwindel durch Elektrosmog?
Forschungsstand
Menschen berichten über Kopfschmerzen, Schwindel und ähnliche Beschwerden im Zusammenhang mit Elektrosmog. Deutsche Fachstellen konnten bisher aber keine gesundheitsschädlichen Effekte durch alltägliche elektromagnetische Felder nachweisen. Voraussetzung: Einhalten der Grenzwerte.
Sachliche Einordnung
Ein Zusammenhang bleibt möglich. Betroffene schildern diese Beschwerden plausibel und stellen eine Veränderung fest, wenn Sie die Räume wechseln oder im Freien sind. Die Wissenschaft kann den Zusammenhang bisher jedoch nicht eindeutig belegen.
Typische Quellen
Im Alltag kommen vor allem Mobiltelefone, WLAN-Router, DECT-Basisstationen, Stromleitungen, Hausinstallationen und elektrische Geräte als Quellen in Frage. In diesem Video sehen Sie, wie das Hirn im Ruhemodus aussieht und wie es reagiert, wenn es mit Mobilfunkstrahlung in Verbindung kommt.
Was sagt die Forschung?
Kopfschmerzen und Elektrosmog: der Forschungsstand sachlich eingeordnet
Wichtig für Handynutzer
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt dennoch, die persönliche Exposition so gering wie möglich zu halten, besonders bei der Handynutzung. Offizielle Behörden wie das BfS berufen sich bei ihren Aussagen immer auch auf die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte
EMF bezogene Beschwerden
Gleichzeitig zeigt eine Auswertung des Schweizerischen medizinischen Beratungsnetzes für nichtionisierende Strahlung (MedNIS), dass Kopfschmerzen oder Migräne bei Menschen mit EMF bezogenen Beschwerden zu den häufigsten Symptomen gehören.
Was die Forschung sagt
Gleichzeitig zeigt eine Auswertung des Schweizerischen medizinischen Beratungsnetzes für nichtionisierende Strahlung (MedNIS), dass Kopfschmerzen oder Migräne bei Menschen mit EMF bezogenen Beschwerden zu den häufigsten Symptomen gehören.
Typische Quellen im Wohn- und Arbeitsumfeld
Welche Elektrosmog-Quellen kommen bei Kopfschmerzen in Frage?
Quellen für Elektrosmog
| Bereich | Typischer Grenzwert / Richtwert | Was bedeutet das? |
|---|---|---|
| Smartphone | Telefonieren am Kopf, Tragen am Körper | Hochfrequente Felder nahe am Kopf oder Körper |
| WLAN-Router | Router im Wohn- oder Schlafzimmer, nah am Arbeitsplatz | Hochfrequente Dauerbelastung im Raum |
| DECT-Telefon | Basisstation in Wohn- oder Schlafräumen | Hochfrequente Felder der Basisstation |
| Hausinstallation | Bett an Leitungen, Steckdosen, Netzteilen | Niederfrequente elektrische und magnetische Felder |
| Elektrische Geräte | Radiowecker, Ladegeräte, Mehrfachsteckdosen am Bett | Niederfrequente Felder im Nahbereich |
Wir von IBES sind überzeugt: In einer Wohnung, an einem Arbeitsplatz kumulieren sich viele Strahlungsquellen. Auch wenn die Grenzwerte im Einzelnen eingehalten werden: Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und sorgen Sie vor.
Was hilft bei Kopfschmerzen durch Elektrosmog?
Elektrosmog – und schon taucht der Sendemast vor dem inneren Auge auf. Gross, in Blicknähe und irgendwie bedrohlich. Dabei sitzt der Smog meist viel näher: im Schlafzimmer, im Büro, direkt am Körper. Das können Sie sofort ändern.
WLAN-Router verschieben
DECT-Telefon Basis entlasten
Schlafplatz entstören
Handy mit Abstand
Was Betroffene selbst beobachten können
Von Kopfschmerzen durch Elektrosmog betroffen? Beobachten Sie sich.
Bevor Sie eine professionelle Messung anfragen, hilft es, wenn Sie sich im Alltag bewusst beobachten und mögliche Muster erkennen: Wann genau treten die Kopfschmerzen auf? Wann wird Ihnen schwindelig? Wann verändern sich die Beschwerden und gibt es bestimmte Situationen oder Orte, an denen sie besonders auffallen?
Zeitpunkte notieren
Geräte in Kopfnähe
Dauer an Arbeitsplätzen
Telefonier-Gewohnheiten
Ort der Besserung
Neue Technik
Beobachtungsprotokoll
- Wann beginnt der Kopfschmerz oder Schwindel?
- Wo befinden Sie sich (Raum, Arbeitsplatz, unterwegs)?
- Welche technischen Geräte befinden sich in Kopf- oder Körpernähe?
- Was passiert, wenn Sie den Ort wechseln oder das Gerät anders nutzen (anderer Platz, kürzer, weiter weg)?
Hinweis: Diese Beobachtungen ersetzen keine medizinische Abklärung
Wann brauchts den Profi?
Wann eine professionelle Einschätzung sinnvoll sein kann
Manche Menschen stellen nach ersten Veränderungen fest: Einiges hilft, anderes nicht. Eine professionelle Messung kann in folgenden Situationen Sinn machen:
- Ihre Beschwerden treten regelmäßig am selben Ort auf.
- Ihre eigenen Beobachtungen bringen kein klares Bild.
- Nach Umbauten oder neuen Installationen bleibt Unsicherheit bestehen.
- Ihre Wohn- oder Arbeitssituation hat sich verändert.
- Sie benötigen eine objektive Grundlage für Entscheidungen.
Eine professionelle Messung macht technische Belastungen sichtbar und ordnet sie in Bezug auf übliche Referenzwerte ein. Das hilft, pragmatische nächste Schritte abzuleiten, statt weiter im Unklaren zu bleiben. Wie eine solche Messung abläuft, erfahren Sie auf der Seite Profi-Messung.
Wie Betroffene Kopfschmerzen und Elektrosmog schildern
Kopfschmerzen im Auto – woher kommt das?
Elektrohypersensibilität – Krank durch Handystrahlung?
Elektrosmog – wirklich verstrahlt oder bloss eingebildet?
Zum Einordnen
Solche Berichte können helfen, sich in der eigenen Situation wiederzufinden. Für Ihre persönliche Wohn- oder Arbeitssituation ist aber entscheidend, dass Sie die Strahlungsquellen identifizieren und messen lassen.
Elektrosmog, Kopfschmerzen & Schwindel
Mit einer Messung Ihre Situation klären
- Sie bringen Ihre Beobachtungen mit.
- IBES betrachtet Ihr Wohn- oder Arbeitsumfeld sachlich und strukturiert.
- Sie erhalten eine verständliche Einordnung und konkrete Empfehlungen.
— Ein zufriedener IBES-Kunde
FAQ