Wir ordnen Krankheitssymptome ein

Beeinflusst elektromagnetische Strahlung die Gesundheit?

Übermüdet und kein Durchschlafen mehr möglich?
Kinder sind Umwelteinflüssen über viele Jahre hinweg ausgesetzt.
Mobiltelefon-Nutzer haben ein nahezu verdoppeltes Tinnitus-Risiko.
Auch Tiere zeigen Auffälligkeiten, wenn sie Strahlung ausgesetzt sind.

Wenn das eigene Zuhause Fragen aufwirft

Beschwerden durch elektromagnetische Felder

„Wir wohnen in einem Mietshaus, nur 50 Meter von einer 4-G-Mobilfunkantenne entfernt. Wir haben ein einjähriges Baby und machen uns Gedanken darüber, ob die Strahlung Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben könnte.“ Diese Anfrage erreichte uns per Mail. Finden Sie sich darin wieder? Oder kommen Ihnen folgende Fragen bekannt vor:

Tinnitus richtig einordnen

Nicht jede Beschwerde hängt automatisch mit elektromagnetischen Feldern zusammen. Gleichzeitig zeigen Rückmeldungen von Kunden, dass sie sich in ihren Räumen wohler fühlen, wenn wir messen und Anpassungen bei elektrischen Installationen oder Abschirmungen umgesetzt worden sind.

Kundenanfrage

IBES erhält immer wieder solche oder ähnliche Anfragen. Mögliche Zusammenhänge einordnen, typische Beschwerden verstehen, sinnvolle nächste Schritte ableiten: IBES gibt Ihnen in den nachfolgenden Abschnitten Tipps, Hinweise und konkrete Empfehlungen.

Ich reagiere sehr sensibel auf Elektrosmog. Das bekam ich an meinem Arbeitsplatz besonders zu spüren. Immer häufiger plagten mich Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen während der Arbeit. Mein Arbeitgeber beauftragte IBES für die Untersuchung des Gebäudes. Dabei stellte sich heraus, dass das Gebäude aus elektrobiologischer Sicht alles andere als optimal gebaut war. Die empfohlenen Abschirmungsmaßnahmen brachten eine gewisse Verbesserung.

— Patrizia Zuber

Ihr nächster Schritt

Profi beauftragen oder Messgerät kaufen

Ob professionelle Elektrosmog-Messung durch IBES oder eigene Kontrolle mit einem Messgerät – wir bieten für jeden Bedarf die passende Lösung.

Sollte ich an elektromagnetische Felder denken?

Elektrosmog und Krankheitssymptome

Bei Menschen mit EMF-Sensibilität (auch Elektrosmog-Sensibilität oder Elektrosensibilität genannt) können elektromagnetische Felder (EMF) Beschwerden auslösen oder verstärken. Auch Tiere reagieren auf Elektrosmog, oft sogar früher als wir Menschen. Wenn wir Nachrichten und Anfragen von Kunden erhalten, stehen wiederkehrende Symptome im Zentrum.

Schlafstörungen

Einschlafschwierigkeiten, unruhiger Schlaf und am Morgen erschöpft: besonders häufig genannt, wenn der Router oder das DECT-Telefon im Schlafzimmer aktiv sind.

Kopfschmerzen

Druckgefühl im Kopf, Konzentrationsstörungen oder Schwindel: Wenn sich diese Symptome außerhalb der eigenen Wohnung oder des Büros verändern, kann das ein Hinweis sein.

Tinnitus

Summen oder Pfeifen oder Brummen im Ohr – manche Betroffene berichten, dass sich die Intensität je nach Umgebung verändert. Einige nehmen die Geräusche zuhause oder in bestimmten Räumen wahr.

Krebs

Welche Erkenntnisse gibt es zu elektromagnetischen Feldern und Krebs? Die Studienlage ist komplex. Wir ordnen ein. Sachlich und verständlich.

Kinder

Kinder gelten beim Thema Elektrosmog als besonders schützenswert. Wir zeigen, welche Alltagssituationen wichtig sind und warum Fachstellen hier zur Vorsorge raten.

Tiere

Auffälliges Verhalten am Ruheplatz, Haustiere, die ihren Schlafplatz meiden oder veränderte Milchmenge? Gerade solche Beobachtungen bringen viele Tierhalter auf das Thema Elektrosmog.

Was die Forschung sagt

Wie gefährlich ist Elektrosmog für die Gesundheit?

Wie elektromagnetische Wellen wirken

Welche Auswirkungen Elektrosmog auf die Gesundheit hat und wie elektromagnetische Wellen wirken, erforschen Mediziner, Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden seit dem frühen 20. Jahrhundert. Mit Beginn der Mobilfunkära (1990er-Jahre) rückte die schwache, nicht-ionisierende Strahlung und ihre möglichen Langzeitwirkungen in den Mittelpunkt. Abschließende Antworten gibt es nach wie vor nicht. Die Welgesundheitsorganisation (WHO) stuft elektromagnetische Felder als «möglicherweise krebserregend» (Gruppe 2B) ein. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) schließt sich dieser Einstufung an. Fachstellen wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfehlen deshalb einen bewusst vorsorglichen Umgang damit. In diesem Video des BfS äußern sich Menschen zum Thema Elektrosensibilität:
Ob Elektrosmog krank macht, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Viele Studien deuten auf Zusammenhänge hin – beweisen lässt sich bisher nichts. Und Langzeitdaten fehlen fast überall. Sie haben Beschwerden? Nehmen Sie diese ernst und gehen Sie zum Arzt. Ob Elektrosmog die Ursache ist oder etwas anderes, kann nur eine Untersuchung zeigen.
Wenn Sie wissen, was in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus strahlt und auf Sie einwirkt, können Sie gezielt handeln. Eine Messung zeigt, ob und wo erhöhte Felder vorhanden sind. Das dient als sachliche Grundlage für nächste Schritte und für eine seriöse Vorsorge.

Aktuelle Studie aus der Schweiz

Das Schweizerische medizinische Beratungsnetz für nichtionisierende Strahlung hat eine Studie zu Symptomen im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern durchgeführt. Die vorläufigen Ergebnisse finden Sie hier zusammengefasst.

Zitate

Im Alltag werden die jeweiligen Grenzwerte für elektromagnetische Felder deutlich unterschritten, dennoch empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz, die persönliche Exposition vorsorglich so gering wie möglich zu halten.
Referenz
Aus unserer ärztlichen Sicht besteht Handlungsbedarf. Denn die alltägliche Strahlenbelastung unterwegs, am Arbeitsplatz, zu Hause, in der Schule und in der Freizeit nimmt stetig zu. Deshalb ist Vorsorge angezeigt.
Referenz

Elektromagnetische Felder im Alltag

Wo elektromagnetische Felder überall entstehen

Wir sind tagtäglich von künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern umgeben. Die Grafik zeigt eindrücklich, was auf uns Menschen einwirkt. Geordnet nach niederfrequenten und hochfrequenten Feldern. Details dazu finden Sie auf unserer Wissensseite zu elektromagnetischer Strahlung.

Weitere Infos

Selbsttest bei Verdacht auf Elektrosmog

Blindprovokationstest: Ihren Verdacht einordnen

Worum es geht

Wenn Sie vermuten, dass WLAN, Handy oder andere Funkquellen Ihre Beschwerden auslösen, kann ein Blindprovokationstest helfen, diesen Verdacht strukturierter zu prüfen – statt sich nur auf das Gefühl zu verlassen.

Für wen der Test gedacht ist

Besonders für Menschen, bei denen Symptome wie Kopfschmerzen, Druck im Kopf, Unruhe oder schlechter Schlaf innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden nach einer Exposition auftreten.

Wie der Test funktioniert (kurz)

Sie wählen gemeinsam mit einer Vertrauensperson eine Quelle aus. Diese Person schaltet die Quelle nach einer Zufallsfolge ein oder aus, ohne dass Sie erkennen können, was gerade passiert. Nach jedem Durchgang notieren beide getrennt ihre Einschätzung „Quelle an/aus“. Das wird insgesamt 30 mal wiederholt.

Wann ein Ergebnis auffällig ist

Als statistisch auffällig gilt der Test, wenn bei 30 Durchgängen mindestens 21 mal dieselbe Einschätzung vorliegt. Dann ist es deutlich unwahrscheinlicher, dass das Ergebnis nur zufällig zustande kommt.

Was wichtig bleibt

Der Blindprovokationstest ersetzt keine ärztliche Abklärung und keine professionelle Messung. Er ist ein zusätzliches Werkzeug, um den eigenen Verdacht besser einzuordnen – nicht eine Diagnose.

Original-Anleitung

Die ausführliche Beschreibung und alle Zufallslisten finden Sie im PDF des Schweizerischen medizinischen Beratungsnetzes für nichtionisierende Strahlung (MedNIS).

Besonders empfindliche Gruppen

Wer reagiert besonders empfindlich auf Elektrosmog?

Manche Menschen reagieren sensibler auf ihre Umgebung als andere. Deshalb stehen sie beim Thema Vorsorge besonders im Fokus. Dazu zählen insbesondere Kinder, Schwangere und Personen, die sich selbst als elektrosensibel wahrnehmen. Eine Messung schafft dabei eine sachliche Grundlage für weitere Entscheidungen.

Elektrosensible Personen

Knapp 6 Prozent der Bevölkerung in Deutschland berichten über Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung oder Herzrasen in der Nähe von Sendeantennen oder elektronischen Geräten. Ob ein direkter Zusammenhang besteht, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt, aber das Thema ist und bleibt aktuell.

Kinder

Kinder haben dünnere Schädelknochen – Hochfrequenzstrahlung dringt tiefer ins Gehirn ein als bei Erwachsenen. Und das Nervensystem von Kindern reagiert empfindlicher. Deshalb sind sie aus unserer Sicht besonders zu schützen. Setzen Sie Ihre Kinder möglichst wenigen elektromagnetischen Feldern aus.

Schwangere

Schwangere und ihre ungeborenen Kinder stehen im Fokus der Vorsorgeforschung. Belastbare Studien fehlen noch. Trotzdem – oder gerade deswegen – sollten Sie Ihre Strahlenbelastung geringhalten, wenn Sie schwanger sind. Vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötige Expositionen und achten Sie besonders auf längere Aufenthalte in unmittelbarer Nähe möglicher Quellen.

Was jetzt?

Was kann ich tun bei Elektrosmog-Beschwerden?

Situation beobachten und dokumentieren

Beobachten Sie, wann und wo Beschwerden auftreten. Verändern sie sich an anderen Orten oder zu bestimmten Tageszeiten? Solche Muster helfen dabei, die eigene Situation besser einzuordnen.

Belastung messen – selbst oder mit Profi

Ein Messgerät kann erste Hinweise liefern: Strahlt das WLAN, das DECT, das WLAN des Nachbarn oder die Stromleitungen in den Wänden? Ist die Situation komplex, Halten die Beschwerden an: lassen Sie den Profi messen.

Arzt oder Umweltmediziner einbeziehen

Wer Beschwerden hat, geht zum Arzt. Umweltmediziner haben sich genau darauf spezialisiert, was Umwelteinflüsse mit dem Körper machen. Elektromagnetische Felder eingeschlossen.

Wann eine Messung hilft

Wann eine Messung bei Gesundheitsbeschwerden?

Eine professionelle Messung bringt dann am meisten, wenn Sie Beschwerden haben und unklar ist, woher sie kommen.

Mit einer Messung erhalten Sie konkrete Messwerte, nachvollziehbare und erprobte Empfehlungen von unseren Experten.

PLATZHALTER Messbeispiel

Messbeispiel mit konkretem Wert: z. B. «Schlafzimmer: NF-Magnetfeld 380 nT – nach Massnahmen auf 18 nT reduziert.» Konkretes Beispiel mit Ort und Wert, ohne Kundenname.

Von Thomas Grether zu liefern!

Warum IBES

Seit über 25 Jahren messen wir Elektrosmog professionell

Wer Elektrosmog messen lässt, möchte verlässliche Ergebnisse und eine klare Einordnung. IBES verbindet langjährige Erfahrung mit unabhängigen Messungen und nachvollziehbaren Empfehlungen.

Seit 1998 Jahren unabhängig und konzessioniert tätig

Messungen nach anerkannten baubiologischen Richtwerten

Schriftlicher Bericht mit konkreten Empfehlungen

Sachliche Einordnung statt pauschaler Aussagen

Gesundheit

Häufige Fragen (FAQ)

Was sagt die Forschung zu Elektrosmog und Gesundheit? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen, verständlich und sachlich erklärt.
Elektromagnetische Felder können Ihren Körper beeinflussen – vor allem bei hohen Feldstärken. Ob Elektrosmog im Alltag direkt krank macht, ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Einen guten Überblick dazu geben das Bundesamt für Strahlenschutz und das Gesundheitsportal des Bundes.
Viele Betroffene berichten von schlechtem Schlaf, Kopfschmerzen, innerer Unruhe, Ohrgeräuschen oder Schwindel. Diese Beschwerden können viele Ursachen haben – genau deshalb lohnt sich eine nüchterne Einordnung. Eine medizinisch verständliche Übersicht finden Sie im AOK Beitrag „Elektrosmog: Einfluss elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit“.
Manche Menschen haben das Gefühl, auf WLAN, Mobilfunk, Stromleitungen oder Geräte besonders empfindlich zu reagieren. Die Beschwerden sind real, auch wenn die Forschung bisher keinen eindeutigen Nachweis für einen direkten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang liefern konnte. Einen sachlichen Einstieg in den Forschungsstand bietet das EMF-Portal sowie die Übersicht des Bundesamts für Strahlenschutz zu elektromagnetischen Feldern.
Hochfrequente Felder stammen zum Beispiel von Mobilfunk, WLAN oder Bluetooth, niederfrequente eher aus dem Stromnetz, aus Leitungen oder Elektrogeräten. Beide wirken unterschiedlich auf den Körper, darum bewertet man sie auch getrennt. Einen kompakten Überblick finden Sie beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS); zu nachgewiesenen Wirkungen niederfrequenter Felder informiert das BfS zusätzlich.

Achten Sie darauf, wann und wo Ihre Beschwerden auftreten. Schlafen Sie an einem anderen Ort besser oder verschwinden Kopfschmerzen außerhalb Ihrer Wohnung? Das kann ein Hinweis sein, ist aber noch kein Beweis. Das Gesundheitsportal des Bundes empfiehlt, Beschwerden immer ärztlich abklären zu lassen und die persönliche Exposition vorsorglich niedrig zu halten. Und erwähnt explizit: Wer ein Implantat hat und sich unsicher ist {…}, kann sich bei der behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt informieren.

Eine Messung hilft vor allem dann, wenn Beschwerden immer wieder an denselben Orten auftreten und Sie Klarheit statt Vermutungen wollen. Sie zeigt, welche Felder tatsächlich vorhanden sind und wo sich Maßnahmen wirklich lohnen. Wer sich vorab unabhängig in die wissenschaftliche Lage einlesen möchte, findet auf der Seite von IBES, beim EMF-Portal und auf den BfS-Berichtsseiten zu elektromagnetischen Feldern weiterführende Informationen.

Gesetzliche Grenzwerte sollen vor akuten Schäden schützen – sie liegen relativ hoch und gelten für die Allgemeinbevölkerung. Baubiologische Richtwerte  sind deutlich strenger und orientieren sich am Vorsorgegedanken. Sie gelten vor allem für Schlafräume und Kinderzimmer.