Zwei Wege zu mehr Klarheit

Elektrosmog selber messen oder Profi beauftragen?

Professionelle Messung direkt bei Ihnen vor Ort.
Selber messen mit den IBES-Messgeräten.

Der passende Messweg

Sie wissen: Wir brauchen endlich Klarheit darüber, was bei uns in der Wohnung oder im Haus strahlt. Noch sind Sie unschlüssig, ob Sie selbst messen wollen oder einen Profi beauftragen sollen. Beide Wege sind sinnvoll. Ein Messgerät liefert schnelle, unkomplizierte Orientierung und ist kostengünstiger. Eine Profi-Messung liefert vertiefte Analyse, Einordnung und Sie erhalten einen schriftlichen Bericht (z. B. für Hausverwaltungen, Ämter, Behörden).

Was passt zu Ihnen?

Unsere Erfahrung zeigt außerdem: Die einen Menschen denken in Volt, Mikrotesla und nehmen die Sache gerne selbst in die Hand. Die anderen folgen einem Gefühl, das sich nicht wegdiskutieren lässt und wollen, dass ein Profi sich um die Details kümmert. Die Frage lautet deshalb nicht: Was ist besser? Sondern: Was passt zu Ihrer Situation?

Die Entscheidung

Wann reicht ein Messgerät, wann braucht es den Profi?

Die folgende Übersicht hilft Ihnen einzuschätzen, wann ein eigenes Messgerät genügt – und wann eine professionelle Analyse sinnvoller ist. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie genau Sie die Belastung erfassen und einordnen möchten und welchen Zweck die Messung erfüllen soll.
Situation Messgerät reicht Profi sinnvoll
Erste Orientierung: Gibt es überhaupt eine Belastung? ✓ ✗
WLAN-Router-Standort prüfen ✓ ✗
Babyphone oder DECT-Telefon messen ✓ ✗
Nachttischlampe und Steckdosen prüfen ✓ ✗
Regelmäßig selbst nachkontrollieren ✓ ✗
Unklare Beschwerden, Quelle nicht erkennbar ✗ ✓
Schlafprobleme seit Monaten, Ursache unklar ✗ ✓
Kinder, elektrosensible Erwachsene oder Tiere sind betroffen ✗ ✓
Externe Quelle vermutet (Mobilfunkantenne, Bahnstrom, Hochspannung) ✗ ✓
Hauskauf oder Neubau (gilt auch für Stallungen) – Dokumentation nötig ✗ ✓
Schriftlicher Bericht für Arbeitgeber, Vermieter, Gericht ✗ ✓
Komplexe Installation (Serverraum, Smart Home, Photovoltaik-Anlage, Melkstand) ✗ ✓

✓ = in der Regel ausreichend | ✗ = nicht empfohlen für diese Situation

Kurz gesagt: Für einfache, klar erkennbare Quellen reicht ein Messgerät. Bei unklaren Beschwerden, externen Einflüssen oder komplexen Situationen ist eine Profi-Messung sinnvoll. Und natürlich immer dann, wenn Messergebnisse nachweisbar, nachvollziehbar und für Dritt verwertbar sein muss.

Das Messgerät

Wie genau sind private Elektrosmog-Messgeräte?

Was leistet ein eigenes Messgerät?

Die Messgeräte, die wir verkaufen, sind kalibrierte Indikatoren. Sie zeigen zuverlässig, ob und wo elektromagnetische Felder vorhanden sind und in welcher Größenordnung. Da sie mit LED-Anzeigen arbeiten, können Sie keine konkreten Werte ablesen. Die Stärke der Strahlung erkennen Sie anhand der LED – von Grün bis Rot. Für die meisten Alltagssituationen ist das ausreichend.

Wo liegen die Grenzen?

Komplexe Ursachenanalysen und schriftliche Gutachten erfordern professionelle Messtechnik. Auch wenn es um die genaue Bewertung und Dokumentation verschiedener Feldarten geht, sind spezialisierte Messgeräte und fachliches Know-how erforderlich. Ein eigenes Messgerät dient daher vor allem der ersten Orientierung.

Was ein einfacheres Messgerät kann:

Was es nicht kann:

Baubiologische Werte

Die LED-Skalen der IBES-Geräte orientieren sich an den baubiologischen Werten. Diese sind tiefer angesetzt als offizielle Grenzwerte für Anlagen.

Bundes-Immissionsschutzgesetze

Die offiziellen Grenzwerte sind in Deutschland in der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes festgelegt.

Fünf Situationen, in denen das Gerät die richtige Wahl ist

Wann lohnt sich ein eigenes Elektrosmog-Messgerät?

Ein Messgerät lohnt sich, wenn Sie selbst herausfinden wollen, ob und wo Elektrosmog entsteht. Nach der Messung können Sie selbst erste Maßnahmen ergreifen.

Router-Standort optimieren

Das Gerät zeigt sofort, wie stark das HF-Signal in verschiedenen Abständen ist. Ein Meter mehr Distanz kann gemäß unserer Erfahrung den Wert deutlich senken.

Babyphone oder DECT-Telefon prüfenalten

Konstante Sender im Nahbereich lassen sich einfach und schnell messen. Wir empfehlen: Stellen Sie das Babyphone auf ein Regal und nicht direkt ans Bett.

Schlafzimmer auf bekannte Quellen prüfen

Nachttischlampe, Ladekabel, Steckdosen oder elektrische Geräte am Bett – alles lässt sich auch ohne Fachwissen messen.

Regelmäßig nachkontrollieren

Nach einem Umbau, wenn Sie ein neues Büro- oder Küchengerät angeschafft haben oder Sie in eine neue Wohnung ziehen lässt sich mit dem Messgerät schnell prüfen, ob sich die Situation verändert hat.

Erste Einschätzung vor einer Profi-Messung

Wer weiß, wo er suchen soll, spart dem Profi Zeit und sich selbst Kosten. Mit einem eigenen Messgerät lässt sich zunächst feststellen, welche Bereiche auffällig sind.
Wir haben selbst gemessen und dabei realisiert, dass der Routerstandort hinter dem Bett nicht ideal ist. Nach dem Umstellen war die Situation deutlich besser.

Sechs Situationen, in denen besser der Fachmann hilft

Wann ist eine Profi-Messung sinnvoll?

Uns erreichen dazu täglich viele Anfragen. Meist geht es dabei darum, dass Kunden keine klare Ursache finden oder die Situation zuhause oder im Büro komplex ist. Heißt: Es können mehrere Quellen, auch solche von Extern, zusammenkommen. Wenn‘s darum geht, solche komplexen Situationen richtig einzuordnen, reicht ein Messgerät zum Selbermessen meist nicht mehr aus.

Anhaltende Beschwerden

Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche oder Erschöpfung seit dem Einzug in eine neue Wohnung – und das Messgerät zeigt nichts Auffälliges. Dann liegt die Quelle möglicherweise außerhalb der Reichweite des Geräts oder in anderen Frequenzbereichen.

Kinder & empfindliche Personen

Wenn die betroffene Person empfindlicher (elektrosensibler) reagiert als der Durchschnitt, ist eine vollständige Analyse sinnvoller als eine punktuelle Messung.

Hauskauf oder Neubau

Wer eine Immobilie kauft oder baut, will belastbare Zahlen anstelle von Orientierungswerten. Ein schriftlicher Messbericht dokumentiert den Ist-Zustand. Wie Messwerte eingeordnet werden, hängt stark von den geltenden Richtwerten ab.

Externe Quellen

Mobilfunkantenne auf dem Nachbargebäude, Hochspannungsleitung in der Nähe, Bahnstrom, Trafostation: Diese Quellen lassen sich mit einem Laiengerät zwar erkennen, aber nicht vollständig einordnen.

Komplexe Installationen

Photovoltaik-Anlage, Smart-Home-System, Serverraum – hier wirken mehrere Quellen gleichzeitig. Ein Profi kann sie trennen und einzeln bewerten.

Rechtliches oder Vertragliches

Streitfall mit Vermieter, Nachweis für den Arbeitgeber oder Bericht für eine Behörde – das erfordert ein schriftliches, signiertes Gutachten und eine Messung nach strengen internationalen Normen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hält die bestehenden Grenzwerte für geeignet, die Bevölkerung vor nachgewiesenen gesundheitlichen Effekten elektromagnetischer Felder zu schützen. Das BfS weist aber darauf hin, dass mögliche Langzeitwirkungen weiter erforscht werden und empfiehlt deshalb, die persönliche Exposition vorsorglich möglichst gering zu halten. Diese Meinung vertreten auch wir von IBES. Bei unseren Messungen orientieren wir uns deshalb zusätzlich an den Grenzwerten aus der Baubiologie.

Ihr nächster Schritt

Profi beauftragen

Elektrosmog professionell messen lassen und Belastungen sichtbar machen.

Die Kosten

Was kostet ein Messgerät und was eine Messung?

Einmalig kaufen oder Profi beauftragen: ein Vergleich

Das Messgerät

Das Messgerät ist eine Einmalinvestition. Sie messen damit so oft Sie wollen – in der eigenen Wohnung, beim Umzug, nach einem Umbau, für Freunde und Familie. Der Preis für unsere Messgeräte liegt zwischen von 182 € bis 232 €.

Die Profi-Messung

Die Profi-Messung ist für den situativen Einsatz gedacht. Sie zahlen für eine vollständige Analyse, Einordnung und schriftlichen Bericht. Für eine Profi-Messung tauschen sich die Experten von IBES mit dem Kunden aus, fragen Objekt und Umfang genau ab und erstellen danach eine detaillierte sowie verbindliche Offerte.

Selber messen oder Profi

Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Elektrosmog-Messung und zur Entscheidung zwischen eigener Messung und Profi-Messung.
Nein, nicht vollständig. Das Laiengerät zeigt, ob und wo Felder vorhanden sind. Es detektiert und misst nicht im eigentlichen Sinne auf den Punkt genau. Profi-Geräte messen frequenzselektiv, können mehrere Quellen trennen und liefern kalibrierte Werte für einen schriftlichen Bericht. Für Orientierung reicht das Laiengerät. Für Einordnung und Dokumentation braucht es den Profi.
Wenn Sie erhöhte Werte messen, sollten Sie zuerst die Quelle identifizieren und einfache Maßnahmen versuchen (Abstand, Ausschalten, Umplatzieren). Schalten Sie beim Sicherungskasten selektiv einzelne Sicherungen ab (Ausschlussverfahren). Nochmals messen. Bleibt der Wert erhöht oder lässt sich die Quelle nicht eingrenzen, ist eine Profi-Messung der nächste Schritt.
Für Personen mit anhaltenden, ungeklärten Beschwerden. Für Familien mit kleinen Kindern in einer neuen Wohnung. Für Hauskäufer und Bauherren, die verifizierbare Resultate brauchen, etwa für Einsprachen gegen Mobilfunk-Netzausbauten. Und für alle, die einen schriftlichen Bericht brauchen – ob für sich selbst, den Arbeitgeber oder eine Behörde.
Ja. Viele Kunden kaufen das Gerät ergänzend zur Profi-Messung. Für den Einsatz zuhause aber auch unterwegs, etwa in den Ferien. Sie kennen nach der Profi-Messung ihre Situation genau. Und Sie können mit dem Gerät selbst nachkontrollieren, ob Maßnahmen gewirkt haben oder ob sich etwas verändert hat.

Ihre Entscheidung

Ob Sie Elektrosmog selbst messen oder eine professionelle Messung beauftragen, hängt von Ihrem Anliegen ab.