Elektrosmog-Messungen

Elektrosmog-Quellen – was strahlt wirklich in Ihrer Umgebung?

Wenn Schlaf leidet

Sie schauen aus dem Fenster und haben eine 5G-Antenne in Ihrem Blickfeld. Direkt gegenüber. Das Blöde ist, dass Sie das erst lange nach dem Einzug realisiert haben. Dass Sie schlechter schlafen, haben Sie allerdings bereits nach einigen Tagen bemerkt. Und Ihre Tochter? Die klagt über Kopfschmerzen. Fragen Sie sich, ob das irgendwie zusammenhängt?

Elektrosmog im Alltag

WLAN, Mobilfunk, Hochspannungsleitung, Solaranlage, Trafostation im Haus: Elektrosmog entsteht durch künstlich erzeugte elektromagnetische Felder an vielen Orten gleichzeitig. Manche Quellen sind im Haus, manche kommen von aussen. Für jede Quelle gilt: Es gibt Grenzwerte, die eingehalten werden müssen.

Erfahrung seit 1998

Wir machen seit 1998 Messungen in Wohnungen und Häusern und stellen immer wieder fest, dass die einzelnen Grenzwerte noch keine Aussage über “möglicherweise schädlich oder nicht“ zulassen. Denn so wie wir heute leben, kumulieren sich viele verschiedene Strahlungsquellen an einem Ort. Diese Übersicht zeigt, welche Quellen relevant sind.

Profimessung oder selber messen?

Ob professionelle Elektrosmog-Messung durch IBES oder eigene Kontrolle mit einem Messgerät – wir bieten für jeden Bedarf die passende Lösung.

Die häufigsten Quellen im Überblick

Was sind die häufigsten Quellen von Elektrosmog?

Elektrosmog bezeichnet alle künstlich erzeugten elektromagnetischen Felder, die durch Strom, elektrische Spannung oder Funktechnik entstehen. Dazu gehört die Steckdose im Haus genauso wie die Mobilfunkantenne in der Nähe. Er entsteht also überall dort, wo elektrischer Strom fließt, Spannung anliegt oder Geräte Signale senden. Man unterscheidet in hochfrequente Strahlung und niederfrequente Felder: Beide sind messbar.

Hochfrequenz

5G & Mobilfunk

5G-Antennen senden mit hohen Pulsniveaus, um große Datenmengen zu übertragen. Immer mehr Antennen entstehen direkt in Wohnquartieren. Wer weiß, wie weit die Strahlung reicht, trifft bessere Entscheidungen.

Hochfrequenz

WLAN / WiFi

Der Router sendet rund um die Uhr, auch nachts. Die Strahlung reicht durch mehrere Räume. Die Router Ihrer Nachbarn strahlen auch in Ihre Wohnung. Die Strahlung ist messbar und oft einfach zu reduzieren.

Hochfrequenz

Bluetooth

Kopfhörer, Smartwatch, Tastatur: Bluetooth-Geräte senden direkt am Körper. Die Belastung ist lokal, aber kontinuierlich. Wer viel an und mit sich trägt, sollte die Werte kennen.

Niederfrequenz

Hochspannungsleitung

Unter Hochspannungsleitungen entstehen starke Magnetfelder, selbst wenn gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden. Wenn Sie in der Nähe wohnen, arbeiten sowie beim Hauskauf ist eine Messung ratsam.

Niederfrequenz

Bahnstrom

Bahnlinien erzeugen niederfrequente Felder mit 16,7 Hz. Sie sind messbar in Gebäuden entlang der Trasse. Besonders Schlafzimmer zur Gleisseite hin sind oft stärker belastet.

Hochfrequenz & Niederfrequenz

Solar / Photovoltaik

Der Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um und erzeugt dabei elektrische Felder. Wer unsicher ist, sollte messen lassen. Noch besser: bei der Planung Standort, Abschirmung und Leitungsführung klug wählen.

Hochfrequenz & Niederfrequenz

Auto

Im Auto funken Handy, Bluetooth, WLAN und Assistenzsysteme dicht am Körper – beim E Auto zusätzlich Antrieb und Laden. Wer viel fährt, sollte wissen, wie hoch die Belastung im Innenraum ist.

Hochfrequenz & Niederfrequenz

Babyphone

Babyphones können zusätzliche Strahlenbelastung direkt am Kinderbett erzeugen. Mit der richtigen Gerätewahl, einer klugen Platzierung und einer Messung lässt sich Elektrosmog im Kinderzimmer deutlich reduzieren.

Niederfrequenz

Induktionsherd

Induktionsherde sind komfortabel und energiesparsam, arbeiten aber mit starken Magnetfeldern direkt unter der Kochfläche. Wer viel am Herd steht sollte dafür sorgen, dass die Belastung im Alltag möglichst tief bleibt.

Elektrosmog in Ihrem Umfeld

Hochspannungsleitungen erzeugen niederfrequente elektrische und magnetische Felder. Je nach Abstand und Leitungsbelastung können diese Felder auch auf Grundstücken und in Wohnbereichen messbar sein.

Was Behörden dazu sagen

Strahlungsquellen und Gesundheit

Epidemiologische Untersuchungen lassen vermuten, dass es bei Vorliegen einer Exposition durch niederfrequente magnetische Felder (ELF) in der Wohnumgebung, z. B. von nahen Hochspannungsleitungen, ein zusätzliches Risiko für Kinderleukämie, einem seltenen Blutkrebs, gibt. (…) Weitere Forschungen sind nötig, um einen möglichen kausalen Zusammenhang zu bestätigen oder auszuschließen.

Elektrosmog

Sie interessieren sich dafür, wie sich Elektrosmog auf die Gesundheit auswirken kann? Informationen dazu finden Sie hier:

Hochfrequenz und Niederfrequenz – kurz erklärt

Unterschied zwischen Hoch- & Niederfrequenz-Strahlung

Hochfrequente Strahlung

Hochfrequente Strahlung entsteht durch Funksignale: WLAN, Mobilfunk (4G/5G), Bluetooth, DECT-Telefone. Sie durchdringt Wände und nimmt mit dem Ausbau neuer Mobilfunknetze zu.

Niederfrequente Felder

Niederfrequente Felder entstehen überall dort, wo Wechselstrom mit fließt. Zum Beispiel mit 50Hz in Leitungen hinter der Wand und unter Hochspannungsleitungen. Oder mit 16,7Hz entlang von Bahnlinien.

IBES misst beide Strahlungen

Beide Typen können die Gesundheit beeinflussen. Deshalb werden sie in der baubiologischen Messtechnik berücksichtig. Je nach Stärke, Dauer und Nähe können sie nämlich gesundheitsrelevant sein. Ein Messgerät, das nur einen Typ erfasst, gibt ein unvollständiges Bild. IBES misst beide – mit kalibrierten Geräten, nach baubiologischem Standard.

Wohnraum, Arbeitsplatz, Aussenbereich

Wo gibt es Elektrosmog in meiner Umgebung?

Drei Bereiche – wo Sie messen sollten:

Zuhause

WLAN-Router, DECT-Telefon, Smart-Home-Geräte, Stromleitungen in Wänden, Haushaltsgeräte. Schlaf- und Kinderzimmer sind besonders relevant. Dort verbringen Sie die meisten Stunden am Stück.

Am Arbeitsplatz

WLAN, Drucker, Bildschirm, Beleuchtung, Mobilfunkantennen auf dem Gebäude. Wer acht Stunden täglich am selben Ort sitzt, akkumuliert Belastung. Ein Messgerät zeigt, was im Büro tatsächlich wirkt.

Draussen / Umgebung

Das sind magnetische Felder aus Stromleitungen, Elektrogeräten und Bahnstrom. Dieser Feldtyp dringt durch Wände und ist besonders im Zusammenhang mit Kinderzimmern und Schlafplätzen relevant.
Elektrosmog-Messung am Arbeitsplatz

Profimessung oder selber messen?

Sie wissen jetzt, was strahlt. Jetzt geht es darum, wie stark. Dafür gibt es zwei Wege: selbst messen mit einem geprüften Messgerät – oder einen IBES-Experten beauftragen.
Anfrage

Häufige Fragen zu Elektrosmog-Quellen

Die wichtigsten Fragen – was strahlt, was nicht?

Elektrosmog bezeichnet die Gesamtheit der künstlich erzeugten elektromagnetischen Felder in unserer Umgebung. Er entsteht überall dort, wo elektrischer Strom fliesst, Spannung anliegt oder Geräte Signale senden, von der Steckdose bis zur 5G-Antenne. Technisch gesehen ist Elektrosmog die Summe aller uns umgebenden, durchflutenden Felder aus natürlicher und technischer Strahlungsart.
Zu Hause: WLAN-Router, DECT-Telefone, Smart-Home-Geräte, Stromleitungen in Wänden, Haushaltsgeräte. Von aussen: Mobilfunkantennen, Hochspannungsleitungen, Bahntrassen. Neu dazu kommen Solarwechselrichter und Elektroautos. Besonders beim vernetzten Wohnen hat die Gesamtbelastung in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
5G-Antennen senden mit hohen Pulsniveaus. Der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments hat darauf hingewiesen, dass bestehende Grenzwerte nicht auf die spezifischen technischen Merkmale von 5G ausgelegt wurden. Ob die Belastung am konkreten Standort problematisch ist, zeigt nur eine Messung.
Ja. Der Wechselrichter erzeugt niederfrequente elektrische Felder und – je nach Gerät – auch hochfrequente Anteile im Stromnetz („Dirty Power“). Wer direkt über dem Wechselrichter schläft, sollte die Anlage professionell messen lassen. Ideal ist es, schon bei der Planung Standort und Leitungsführung mit einem Fachmann zu prüfen, damit der Wechselrichter nicht in der Nähe von Schlaf- und Ruhezonen landet.
Das wissen Sie ohne Messung nicht. Elektromagnetische Felder sind unsichtbar und durchdringen Wände. Ein Messgerät zeigt, welche Quellen vorhanden sind und wie stark sie strahlen. Für eine vollständige Beurteilung mit Messbericht und Handlungsempfehlung empfehlen wir eine Profi-Messung durch IBES.
Viele Quellen lassen sich einfach reduzieren: WLAN nachts ausschalten, DECT durch Kabeltelefon ersetzen, Schlafzimmer netzfreischalten. Was von außen kommt – Mobilfunk, Hochspannungsleitung, Bahn – lässt sich nicht abschalten, aber durch Abschirmung verringern. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt davon ab, ob die Quelle im Hausliegt oder von außen kommt.