Der Schlafplatz entscheidet über die Schlafqualität

Elektrosmog und Schlafstörungen

Sie liegen jede Nacht lange wach. Sie schlafen schlecht ein oder wachen mehrmals auf. Morgens fühlen Sie sich gerädert. Ihr Arzt tappt im Dunkeln und findet keine Ursache für Ihre Schlafstörungen. Unser Tipp: Nehmen Sie einmal Ihren Schlafplatz genauer unter die Lupe. Welche elektrischen Geräte befinden sich hinter der Wand beim Bett? Wo steht Ihr Router? Wie viele Netzteile stecken in der Steckdosenleiste? Und wo liegt Ihr Handy?

Mit einer Elektrosmog-Messung spüren wir Störfelder im Schlafzimmer auf – für einen guten Schlaf in den eigenen vier Wänden.

Jede dritte Person in Deutschland leidet an Schlafstörungen

Schlafqualität im Fokus

Schlafprobleme sind in Deutschland weit verbreitet. Fast jede dritte Person hat Probleme beim Durchschlafen, fast jede sechste Person beim Einschlafen. Das zeigen die neuen Daten des Panels des Robert Koch Instituts (RKI-Panel zur Gesundheit in Deutschland, Stand vom 3. Juni 2026) „Eine Zunahme von schlafassoziierten Beschwerden über die Zeit wäre im Kontext gestiegener Mediennutzung, insbesondere von Smartphones […] denkbar“, vermuten die Autorinnen und Autoren.

Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung

Kann Elektrosmog Schlafstörungen verursachen?

Schlaf und Alltag

Schlafstörungen haben, wie bereits erwähnt, oft mehrere Ursachen: Stress, Lärm oder Licht am Abend. Harvard Health beschreibt, dass besonders blaues Licht von Bildschirmen am Abend die Melatonin-Ausschüttung stärker hemmt als anderes Licht und dadurch das Einschlafen verzögern kann. Auch die Nutzung digitaler Geräte kurz vor dem Zubettgehen kann den natürlichen Schlafrhythmus beeinflussen und die Erholungsphase verkürzen.

Was Studien zeigen

Zum Einfluss elektromagnetischer Felder im Schlafumfeld führen verschiedene Forschungsgruppen kontrollierte Schlafstudien durch. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wertet diese Ergebnisse aus. Und beschreibt in einem Forschungsprojekt zu niederfrequenten Magnetfeldern, dass die gemessenen Veränderungen im Schlaf‑EEG nur gering ausfallen. Die Teilnehmenden würden nicht über eine Verschlechterung ihrer Schlafqualität berichten

Elektrosmog im Test

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse kommt das BfS derzeit zu dem Schluss, dass elektromagnetische Felder unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte Schlafstörungen nicht eindeutig erklären. Gleichzeitig fordert das Amt weitere Studien mit längeren Beobachtungszeiträumen, um offene Fragen zu klären und mögliche Zusammenhänge zwischen elektromagnetischen Feldern und der Schlafqualität künftig noch besser bewerten zu können.

Was Betroffene berichten

In einer Schweizer Studie des medizinischen Beratungsnetzes MedNIS haben 442 Personen mit EMF bezogenen Beschwerden einen umfangreichen Fragebogen ausgefüllt. Besonders häufig nannten sie:

Das zeigt: Auch wenn Studien unter Grenzwerten bisher keinen eindeutigen Nachweis für Schlafstörungen liefern, erleben viele Betroffene Schlafprobleme als zentrales Symptom.

Belastungen bei der Nachtruhe

Häufige Elektrosmogquellen im Schlafzimmer

Vertiefte Informationen zu den Strahlungsquellen und einem “gesunden“ Umgang damit finden Sie hier:

Datenlange nicht eindeutig

Wie beeinflusst Elektrosmog den Schlaf?

Der Schlüssel heißt Melatonin. Diese fein abgestimmte Hormonproduktion reagiert nämlich empfindlich auf Störungen. Der Körper bildet das Schlafhormon erst bei Dunkelheit. Abendliches Licht – besonders Blaulicht – kann deshalb die Produktion hemmen.
Diskutiert wird auch, ob elektromagnetische Felder die nächtliche Melatonin-Produktion beeinträchtigen. Es gibt Hinweise auf mögliche Effekte, die in verschiedenen Studien untersucht werden. Die Datenlage beim Menschen ist jedoch nicht eindeutig.
Darum gilt: nicht dramatisieren, aber prüfen. Wenn Sie Schlafprobleme haben und technische Einflüsse vermuten, kann eine professionelle Messung helfen, die Situation sachlich einzuordnen.

Elektrosmog in Schlafräumen messen

Die nächtliche Melatoninproduktion reagiert besonders sensibel auf Licht und bestimmte EMF Einflüsse. Störungen in der Nacht können sich kumulativ auf Schlafqualität und Regeneration auswirken. Professionelle Messungen helfen, kritische Quellen zu erkennen und gezielt zu reduzieren (z.B. Leitungen, Geräte, Funkquellen).

Belastungen erkennen und reduzieren

Wo wir messen

Wenn sich Kunden an uns wenden und wir vor Ort messen, achten wir beim Bett besonders auf den Bereich, in dem man tatsächlich liegt. Dort messen wir mit unterschiedlichen Sonden aus verschiedenen Richtungen. Für niederfrequente elektrische und magnetische Felder platzieren wir das Messgerät an der Körperposition im Bett. Für Hochfrequenz messen wir mit einer Breitbandsonde und suchen den Raum systematisch mit Schwerpunkt Bett ab.

Messpunkte Schlafzimmer

Wichtig ist die Messung direkt an Kopf- und Brusthöhe im Bett, am Matratzenrand, am Nachttisch und an möglichen Quellen wie Steckdosen, Lampen, Ladegeräten oder Netzteilen. Dies zu unterschiedlichen Zeiten.

Bett unter Spannung

Ein Bett kann auch «unter Strom» stehen. Heisst: Es liegt eine elektrische Spannung vor an metallischen Teilen. Eine Spannungsmessung gegen einen definierten Erdbezug oder mit geeigneten Feldmessungen schafft Klarheit.

Was Betroffene selbst beobachten können

Was kann ich gegen Schlafstörungen durch Elektrosmog tun?

Schlafzimmer-Checkliste: was Sie heute noch ändern können

Bevor Sie große Umbauten planen, lohnt sich ein Blick durchs Schlafzimmer. Viele mögliche Störquellen lassen sich mit wenigen Handgriffen entschärfen. Und zwar unabhängig davon, ob Sie bereits gemessen haben.

Router

Router aus dem Schlafzimmer: WLAN-Router und Repeater nicht im Schlafzimmer aufstellen, nachts wenn möglich ausschalten oder per Zeitschaltuhr automatisch deaktivieren.

Handy

Handy weg vom Bett: Smartphone nachts in den Flugmodus oder ganz ausschalten, mindestens einen Meter vom Kopf entfernt aufbewahren und nicht direkt am Körper liegen lassen.

Steckdosen

Steckdosen und Mehrfachleisten prüfen: Mehrfachsteckdosen, Netzteile, Ladegeräte und Transformatoren nicht direkt unter dem Bett oder am Kopfende platzieren.

Nachttischlampen

Nachttischlampen & Lichtquellen überdenken: Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren oder starke Netzteile direkt am Nachttisch vermeiden und auf einfache, solide Leuchten mit Abstand zum Kopf umstellen.

Bett & Umgebung

Bett und Umgebung ruhig halten: Motor oder Metallbett, elektrische Heizdecken und ähnliche Systeme kritisch prüfen – bei Unsicherheit von Fachpersonen messen lassen.

Der Sicherungstest

Sie vermuten, dass Ihre Schlafprobleme mit Elektrosmog zusammenhängen? Machen Sie den Test: Schrauben Sie vor dem Zubettgehen die Sicherung Ihres Schlafzimmers heraus, über mehrere Wochen. Schlafen Sie besser? Dann lohnt sich eine professionelle Messung.

Ein Fall aus der Praxis

Wie eine Messung den Schlaf zurückbrachte

Regelmäßige Schlafstörungen haben das Ehepaar Ziegler dazu bewogen, ihr neu bezogenes Haus auf Elektrosmog untersuchen zu lassen. Diverse Erdungs- und Abschirmungsmaßnahmen führten bei den Betroffenen zu spürbaren Verbesserungen, wie Hans-Peter Ziegler berichtet.

Meine Frau und ich haben uns regelmäßig mit der Elektrosmog-Thematik auseinandergesetzt. Nach dem Einzug in unser neues Haus litt meine Frau unter Schlafstörungen. Das war der Grund, weshalb wir uns mit den IBES-Spezialisten in Verbindung setzten. IBES stellte verschiedene Störquellen im Haus fest, die für eine erhöhte Strahlung sorgten – so unter anderem im Schlafzimmer. Als Maßnahmen haben wir das Haus quasi „entsmogt“. Verschiedene elektrische Installationen wie auch das Telefon wurden geerdet. Seitdem schläft meine Frau wieder viel besser. Für uns hat sich der Aufwand für weniger Elektrosmog im Haus daher mehr als gelohnt.

– Hans-Peter Ziegler

Professionelle Elektrosmog-Messung im Schlafzimmer: Messung elektrischer und magnetischer Feldstärken für eine objektive Analyse.

Ihr Schlafplatz im Check

Jeder Schlafplatz ist anders. Was bei einer Familie die Stromleitung war, ist bei der nächsten das Nachbar-WLAN oder die Trafostation im Keller. Erst die Messung zeigt, was Ihnen den Schlaf raubt.